Wir haben den Morgen in der Bar verbracht, da es draussen ungemuetlich kalt und stuermisch war. Dort haben wir eine Tortilla gegessen, Kaffee und Cola getrunken. Da der Bus erst um ein Uhr losgefahren ist, war es schwer die Zeit zu verbringen. Von dem ganzen Qualm haben wir dann die Schnauze voll gehabt und haben uns noch eine Stunde in der Kirche aufgehalten.
Mit dem Bus waren wir ca. 2 Stunden unterwegs, alles flaches Land, in der Ferne waren die Berge zu sehen, schneebedeckt. Auf alle Faelle sind die Wolken verzogen und die Sonne scheint wieder.
In Leon haben wir gleich eine nette kleine Pension gefunden mit Kueche, so dass wir was kochen koennen und Internet um den Blog aufzufrischen.
Die Kathedrale hier ist wirklich sehenswert. Es gibt Unmengen von bunten Glasfenstern.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Dienstag, 21. Oktober 2008
Carrion de los Condes
Wir haben uns ausgeruht. Haben ein wenig Lebensmittel und Zwieback gekauft. Fuer Marino haben wir leider wieder kein glutenfreies Brot gefunden.
In einer Bar haben wir dann noch die Busfahrkarten fuer den naechsten Tag besorgt. Nachmittags hat es dann noch begonnen zu regnen.
In den naechsten Tagen werden wir wohl Buspilger. Es wird erstmal kaelter und dann kommen die ganzen Bergetappen, die wir nicht laufen werden. So werden wir mit dem Bus nach Leon fahren, von dort nach Astorga und dann nach Ponferrada.
In einer Bar haben wir dann noch die Busfahrkarten fuer den naechsten Tag besorgt. Nachmittags hat es dann noch begonnen zu regnen.
In den naechsten Tagen werden wir wohl Buspilger. Es wird erstmal kaelter und dann kommen die ganzen Bergetappen, die wir nicht laufen werden. So werden wir mit dem Bus nach Leon fahren, von dort nach Astorga und dann nach Ponferrada.
Montag, 20. Oktober 2008
13. Etappe: Boadillo del Camino - Carrion de los Condes (26 km)
Wir sind den Tag ueber mit unseren Turnschuhen gelaufen. Es ging ein paar Kilometer aus dem Dorf heraus und dann einen Kanal entlang bis zum ersten Dorf an diesem Tag. Dort haben wir ein paar Bananen besorgt und einen Kaffee getrunken und Marino hat noch ein Stueck Tortilla gegessen.
Ab hier ging es dann auf der "Pilgerautobahn" weiter. Dieser Weg verlaeuft eigentlich staendig neben der Strasse und wurde extra fuer die Pilger angelegt. Nicht sonderlich interessant zu laufen. Die Streckenabschnitte waren recht kurz und nach 3 km hatten wir das naechste Dorf erreicht. Dort haben wir erst mal die Blasen an meinen Fuessen versorgt.
Weiter ging es 6 km lang auf der Pilgerautobahn. In einer Bar haben wir dann im Garten Pause gemacht.
Die letzten 5 km waren wieder sehr hart, es ging lang bergauf und dann langgezogen bergab.
Da es mir aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung an diesem Tag nicht wirklich gut ging, haben wir uns entschlossen zwei Naechte in Carrion de los Condes zu bleiben. Marino hat dann ein nettes Hostal aufgetrieben, wo wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad hatten. Gegessen haben wir an dem Tag nichts, da wir ziemlich fertig waren.
Ab hier ging es dann auf der "Pilgerautobahn" weiter. Dieser Weg verlaeuft eigentlich staendig neben der Strasse und wurde extra fuer die Pilger angelegt. Nicht sonderlich interessant zu laufen. Die Streckenabschnitte waren recht kurz und nach 3 km hatten wir das naechste Dorf erreicht. Dort haben wir erst mal die Blasen an meinen Fuessen versorgt.
Weiter ging es 6 km lang auf der Pilgerautobahn. In einer Bar haben wir dann im Garten Pause gemacht.
Die letzten 5 km waren wieder sehr hart, es ging lang bergauf und dann langgezogen bergab.
Da es mir aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung an diesem Tag nicht wirklich gut ging, haben wir uns entschlossen zwei Naechte in Carrion de los Condes zu bleiben. Marino hat dann ein nettes Hostal aufgetrieben, wo wir ein Doppelzimmer mit eigenem Bad hatten. Gegessen haben wir an dem Tag nichts, da wir ziemlich fertig waren.
Sonntag, 19. Oktober 2008
12. Etappe: Castrojeriz - Boadillo del Camino (20,1 km)
Wir sind erst um halb acht aufgestanden und somit erst losgekommen als es schon hell war. Aber es war ja auch Sonntag.
Es ging noch 1,5 km durchs Tal und dann steil auf einen Berg, so eine Art Tafelberg. Das war ziemlich anstrengend und Marino hatte Probleme Luft zu bekommen.
Oben angekommen hatten wir dann aber eine tolle Sicht ueber die Meseta.
Dann ging es den Berg wieder aeusserst steil bergab und dann 4 km durch die Meseta. Das kommt einem doppelt solang vor, da die Landschaft ziemlich eintoenig ist ohne Baeume oder sowas in der Art.
Es war schon wieder sehr warm und wir haben an einem Rastplatz eine kurze Pause eingelegt. Bald haben wir dann die Provinz Palencia erreicht. In Itero de la Vega haben wir dann in einer Bar eine Pause gemacht und uns ein Bocadillo geteilt. Das mit der glutenfreien Ernaehrung ist hier in den Doerfern nicht so einfach und mitschleppen koennen wir auch nicht so viel.
Hier haben wir wieder viele Pilger gesehen, die wir schon von frueheren Etappen gekannt haben.
Dann ging es weiter ueber 4 km Richtung einiger Kegelberge. Oben angekommen mussten wir uns dann noch weitere 4 km bis zum Etappenziel kaempfen. Es war mal wieder eine unglaublich anstrengende Etappe besonders zum Schluss mit vielen grossen Steinen.
Wir sind in einer netten privaten Herberge untergekommen. Die Schlafraeume waren in einem alten Kornspeicher, es gab Sofas und einen Kamin und sogar einen schicken Pool im Innenhof.
Hier haben wir auch die zwei Tiroler aus Santo Domingo de la Calzada wieder getroffen. Der eine laeuft schon die zweite Etappe in Croqs, da seine Wanderstiefel zu schwer sind und er Probleme mit der Achillessehne hat. Hier sind auch ein paar fusskranke Deutsche. Einer hat riesengrosse eitrige Blasen am Fuss. Die anderen beiden, dicke Knoechel und koennen kaum laufen.
Da geht es unseren Fuessen ja noch richtig gut. Obwohl sich bei mir auch zwei kleine Blasen entwickelt haben.
Abends gab es ein leckeres Abendessen mit allen anderen und es war richtig unterhaltsam und lustig.
Einer der Pilger, ein Norweger, hat in der Nacht sogar draussen geschlafen.
Es ging noch 1,5 km durchs Tal und dann steil auf einen Berg, so eine Art Tafelberg. Das war ziemlich anstrengend und Marino hatte Probleme Luft zu bekommen.
Oben angekommen hatten wir dann aber eine tolle Sicht ueber die Meseta.
Dann ging es den Berg wieder aeusserst steil bergab und dann 4 km durch die Meseta. Das kommt einem doppelt solang vor, da die Landschaft ziemlich eintoenig ist ohne Baeume oder sowas in der Art.
Es war schon wieder sehr warm und wir haben an einem Rastplatz eine kurze Pause eingelegt. Bald haben wir dann die Provinz Palencia erreicht. In Itero de la Vega haben wir dann in einer Bar eine Pause gemacht und uns ein Bocadillo geteilt. Das mit der glutenfreien Ernaehrung ist hier in den Doerfern nicht so einfach und mitschleppen koennen wir auch nicht so viel.
Hier haben wir wieder viele Pilger gesehen, die wir schon von frueheren Etappen gekannt haben.
Dann ging es weiter ueber 4 km Richtung einiger Kegelberge. Oben angekommen mussten wir uns dann noch weitere 4 km bis zum Etappenziel kaempfen. Es war mal wieder eine unglaublich anstrengende Etappe besonders zum Schluss mit vielen grossen Steinen.
Wir sind in einer netten privaten Herberge untergekommen. Die Schlafraeume waren in einem alten Kornspeicher, es gab Sofas und einen Kamin und sogar einen schicken Pool im Innenhof.
Hier haben wir auch die zwei Tiroler aus Santo Domingo de la Calzada wieder getroffen. Der eine laeuft schon die zweite Etappe in Croqs, da seine Wanderstiefel zu schwer sind und er Probleme mit der Achillessehne hat. Hier sind auch ein paar fusskranke Deutsche. Einer hat riesengrosse eitrige Blasen am Fuss. Die anderen beiden, dicke Knoechel und koennen kaum laufen.
Da geht es unseren Fuessen ja noch richtig gut. Obwohl sich bei mir auch zwei kleine Blasen entwickelt haben.
Abends gab es ein leckeres Abendessen mit allen anderen und es war richtig unterhaltsam und lustig.
Einer der Pilger, ein Norweger, hat in der Nacht sogar draussen geschlafen.
Samstag, 18. Oktober 2008
11. Etappe: Hornillos del Camino - Castrojeriz (20,8 km)
Es ging gleich stetig bergauf. Das ging aber ganz gut, da die Steigung ueber viele Kilometer verteilt war. Danach ging es durch eine Senke. Dort kamen aus einem Camp drei Quad-Fahrer, die uns auf spanisch angesprochen haben. Auf jeden Fall haben die wahrscheinlich noch nie live irgendwelche Pilger gesehen, als die gehoert haben, dass wir nach Santiago pilgern, wollten die gleich Fotos mit uns machen.
Dann ging es ewig lang durch die Meseta. Ganz ploetzlich tauchte bergab dann ein kleines Dorf auf. Dort haben wir uns dann eine Cola gegoennt.
Weiter ging es durch ein Tal, dann noch eine Strecke durch eine Allee bis zu einem alten Kloster.
Mir taten die Fuesse sehr weh. Marinos Zeh und der Ruecken haben Probleme gemacht. Nach weiteren zwei Kilometern haben wir dann endlich Castrojeriz erreicht. Ein schrecklich langgezogenes Dorf. Der Ort an sich war nicht besonders toll. Ein Grossteil der Wohnungen stand leer. Die Laeden waren alle geschlossen und nach sehr langem Suchen und vermutlich weiteren drei Kilometern haben wir dann ein Restaurant gefunden in dem auch das Essen gut war.
Dann ging es ewig lang durch die Meseta. Ganz ploetzlich tauchte bergab dann ein kleines Dorf auf. Dort haben wir uns dann eine Cola gegoennt.
Weiter ging es durch ein Tal, dann noch eine Strecke durch eine Allee bis zu einem alten Kloster.
Mir taten die Fuesse sehr weh. Marinos Zeh und der Ruecken haben Probleme gemacht. Nach weiteren zwei Kilometern haben wir dann endlich Castrojeriz erreicht. Ein schrecklich langgezogenes Dorf. Der Ort an sich war nicht besonders toll. Ein Grossteil der Wohnungen stand leer. Die Laeden waren alle geschlossen und nach sehr langem Suchen und vermutlich weiteren drei Kilometern haben wir dann ein Restaurant gefunden in dem auch das Essen gut war.
Freitag, 17. Oktober 2008
10. Etappe: Burgos - Hornillos del Camino (21,5 km)
Wir sind um 7.40 Uhr los und sind um 15.00 Uhr angekommen. Nach zwei Tagen Ruhe war es erstmal schwierig den Rhythmus zu finden. Erstmal ging es ca. 3 km durch die Stadt und Randgebiete. Dann kam ein echt ziemlich trostloses Teilstueck bis wir letztendlich das erste Dorf Tardajos erreicht haben. Dann ging es noch 1, 5 km ins zweite Dorf und dann langgezogen ueber 3-4 Kilometer auf die Hochebene, die Meseta.
Marino fand der Weg war wie sein Leben: immer bergauf und steinig. Und dann wird man doch ueberrascht.
Als wir oben waren, hatten wir eine grosse weite Landschaft und ganz viel Himmel um uns herum. Im Tal ist dann ploetzlich auch unser Dorf aufgetaucht. Die Herberge haben wir dann schnell gefunden. Die Etappen sind ab jetzt erst mal immer auf einer Hoehe von 850 bis 980 Metern ueber dem Meeresspiegel.
Die Herberge war ziemlich merkwuerdig, viele komische Leute.
Marino fand der Weg war wie sein Leben: immer bergauf und steinig. Und dann wird man doch ueberrascht.
Als wir oben waren, hatten wir eine grosse weite Landschaft und ganz viel Himmel um uns herum. Im Tal ist dann ploetzlich auch unser Dorf aufgetaucht. Die Herberge haben wir dann schnell gefunden. Die Etappen sind ab jetzt erst mal immer auf einer Hoehe von 850 bis 980 Metern ueber dem Meeresspiegel.
Die Herberge war ziemlich merkwuerdig, viele komische Leute.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Burgos
Heute sind wir als erstes in die Post und haben unsere grossen Schlafsaecke weggeschickt. Nach einem Kaffee sind wir dann in die Stadt, sehr, sehr schoen hier.
Wir haben uns die Kathedrale angeschaut, ein wirklich riesiger Bau mit vielen Kapellen.
Ansonsten haben wir relaxt und noch Sportsocken fuer die Laufschuhe besorgt und Wasser fuer die morgige Etappe.
Wir haben uns die Kathedrale angeschaut, ein wirklich riesiger Bau mit vielen Kapellen.
Ansonsten haben wir relaxt und noch Sportsocken fuer die Laufschuhe besorgt und Wasser fuer die morgige Etappe.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
9. Etappe: Santo Domingo de la Calzada - Burgos (69 km)
Wir haben den Bus nach Burgos genommen, 69 km fuer 4,16 Euro p.P.
Wir waren dann in der Tourist Info und haben uns einen Stadtplan geholt und dann ein schickes Drei Sterne Hotel gefunden, direkt in der Altstadt.
Dann sind wir noch mit dem Gratis Bus zum Hipercor-Einkaufszentrum und haben Lebensmittel besorgt. Im Sportgeschaeft haben wir noch Laufschuhe und leichte, kleine Schlafsaecke besorgt.
Am Abend konnten wir den Blog nun auch mit ein paar Bildern fuettern, da es hier im Hotel einen Laptop fuer die Gaeste gibt.
Wir waren dann in der Tourist Info und haben uns einen Stadtplan geholt und dann ein schickes Drei Sterne Hotel gefunden, direkt in der Altstadt.
Dann sind wir noch mit dem Gratis Bus zum Hipercor-Einkaufszentrum und haben Lebensmittel besorgt. Im Sportgeschaeft haben wir noch Laufschuhe und leichte, kleine Schlafsaecke besorgt.
Am Abend konnten wir den Blog nun auch mit ein paar Bildern fuettern, da es hier im Hotel einen Laptop fuer die Gaeste gibt.
Dienstag, 14. Oktober 2008
8. Etappe: Azofra - Santo Domingo de la Calzada (15,7 km)
Am Morgen ging es gleich weiter, meist leicht bergauf immer noch durch Weinanbaugebiete, ca. 7 km. Dann ging es noch ungefaehr einen Kilometer steil bergauf. Dieser Abschnitt hat Marino sehr zu schaffen gemacht, da nur nun auch schon einige Hoehenmeter weiter oben sind. Wir sind nach einer kleinen Rastpause dann weiter in das Dorf Ciriñuela und haben uns dort eine Cola genehmigt.
Dann noch ein paar Kilometer relativ eben und wieder bergauf und bergab bis nach Santo Domingo de la Calzada.
Dann noch ein paar Kilometer relativ eben und wieder bergauf und bergab bis nach Santo Domingo de la Calzada.
Hier sind wir in der Herberge der Bruderschaft untergekommen, ein Schlafraum fuer ca. 30 Leute unterm Dach mit einer kleinen Kueche. Wir sind dann noch durchs Staedtchen gebummelt und waren in der Kirche und haben uns dort den Kaefig mit den lebenden Huehnern angesehen.
Montag, 13. Oktober 2008
7. Etappe: Ventosa - Azofra (16,7 km)
Wir sind um halb neun gestartet und weiter durch Weinberge gelaufen. Es ging dann einen Huegel hoch wo Pilger lauter Tuermchen aus Steinen gebaut haben. Dann ging es bergab und groesstenteils eben weiter. Wir kamen an einem Berg vorbei wo laut der Legende der Kampf des Helden Roland gegen den Riesen Ferrugat stattgefunden haben soll.
Dann ging es weiter nach Najera, an einer Fabrikwand gab es ein Pilgergedicht auf deutsch. In Najera wollten wir eigentlich das Kloster besichtigen, es war aber schon Siesta, also ging das nicht. So sind wir eben weiter gelaufen, steil den Berg hoch. Auf der anderen Seite ging es dann ca. 5 Kilometer weiter bis nach Azofra. In der Herberge angekommen, wurden wir von einem sehr freundlichen spanischen Hospitalero empfangen. Wir haben gleich mal Wein aus einer Karaffe bekommen, die man sich einfach ueber den Kopf haelt und der Strahl sollte dann direkt in den Mund treffen. Das hat nicht so ganz geklappt, aber vom Wein konnten wir trotzdem was schmecken. Die Herberge war gut, Zweier-Kabinen, draussen ein kleiner Pool um die Fuesse zu kuehlen.
Dann ging es weiter nach Najera, an einer Fabrikwand gab es ein Pilgergedicht auf deutsch. In Najera wollten wir eigentlich das Kloster besichtigen, es war aber schon Siesta, also ging das nicht. So sind wir eben weiter gelaufen, steil den Berg hoch. Auf der anderen Seite ging es dann ca. 5 Kilometer weiter bis nach Azofra. In der Herberge angekommen, wurden wir von einem sehr freundlichen spanischen Hospitalero empfangen. Wir haben gleich mal Wein aus einer Karaffe bekommen, die man sich einfach ueber den Kopf haelt und der Strahl sollte dann direkt in den Mund treffen. Das hat nicht so ganz geklappt, aber vom Wein konnten wir trotzdem was schmecken. Die Herberge war gut, Zweier-Kabinen, draussen ein kleiner Pool um die Fuesse zu kuehlen.
Sonntag, 12. Oktober 2008
6. Etappe: Logroño-Ventosa (20,3 km)
Wir sind schon um halb sechs aufgestanden. Im Dunkeln sind wir dann losmarschiert. Die ersten fuenf Kilometer ging es durch die Stadt, es waren Strassenlaternen an.
Dann ging es kilometerweit durch ein Parkgelaende von Logroño bis zu einem Stausee. Dort haben wir sogar einen kleinen Hasen gesehen. Dann ging es durch Weinberge bergauf zur Autobahn. Abwaerts wurden wir dann von drei Busladungen spanischer Wochenendpilger ueberholt. Das war richtig stressig zum Laufen.
Es ging dann hinauf ins Dorf Navarrete zu einer prunkvollen Kirche mit viel Gold und Statuen.
Dann mussten wir noch ca. 6 km weiter laufen immer leicht bergauf bis zu unserem Ziel in Ventosa. Eine wunderschoene Herberge mit Kamin und Kueche und schoenen Zimmern und Baedern.
Wir haben selbst gekocht: Reisnudeln und Tomatensauce.
Dann ging es kilometerweit durch ein Parkgelaende von Logroño bis zu einem Stausee. Dort haben wir sogar einen kleinen Hasen gesehen. Dann ging es durch Weinberge bergauf zur Autobahn. Abwaerts wurden wir dann von drei Busladungen spanischer Wochenendpilger ueberholt. Das war richtig stressig zum Laufen.
Es ging dann hinauf ins Dorf Navarrete zu einer prunkvollen Kirche mit viel Gold und Statuen.
Dann mussten wir noch ca. 6 km weiter laufen immer leicht bergauf bis zu unserem Ziel in Ventosa. Eine wunderschoene Herberge mit Kamin und Kueche und schoenen Zimmern und Baedern.
Wir haben selbst gekocht: Reisnudeln und Tomatensauce.
Samstag, 11. Oktober 2008
5. Etappe: Los Arcos - Logroño (28 km)
Wir haben um viertel vor neun den Bus genommen und sind nach einer halben Stunde Fahrt in Logroño angekommen. Die Fahrt hat pro Person 2.51 Euro gekostet.
Unterwegs haben wir viele Pilger gesehen, auch viele, die wir gekannt haben. Wir mussten bis 14.30 Uhr warten, dass die Pilgerherberge oeffnet. Dort hat man uns dann gesagt, dass wir dort nicht uebernachten duerften, da wir mit dem Bus gekommen waeren. Andere wurden auch abgewiesen, weil sie zu wenig mit dem Rad gefahren oder gelaufen sind. Das hat uns sehr geaergert. Da auch noch Feiertagswochenende war, gab es kaum freie Betten und nach langem Suchen haben wir ein Hotelzimmer fuer 92 Euro bekommen.
So haben wir wenigstens in Ruhe unsere Sachen waschen koennen, das Fussballspiel der Deutschen geschaut und uns ausgeruht.
Unterwegs haben wir viele Pilger gesehen, auch viele, die wir gekannt haben. Wir mussten bis 14.30 Uhr warten, dass die Pilgerherberge oeffnet. Dort hat man uns dann gesagt, dass wir dort nicht uebernachten duerften, da wir mit dem Bus gekommen waeren. Andere wurden auch abgewiesen, weil sie zu wenig mit dem Rad gefahren oder gelaufen sind. Das hat uns sehr geaergert. Da auch noch Feiertagswochenende war, gab es kaum freie Betten und nach langem Suchen haben wir ein Hotelzimmer fuer 92 Euro bekommen.
So haben wir wenigstens in Ruhe unsere Sachen waschen koennen, das Fussballspiel der Deutschen geschaut und uns ausgeruht.
Freitag, 10. Oktober 2008
4. Etappe: Estella - Los Arcos (21 km)
Um halb acht sind wir aufgebrochen und nach 20 Minuten haben wir den Weinbrunnen der Bodegas Irache erreicht, Marinos kleines Santiago.
Wir haben dann erst mal Reiscracker und einen Becher Wein gefruehstueckt.
Die neun Kilometer bis Villamayor liefen gut obwohl es auch immer bergauf ging.
Es war der erste Tag an dem wir viel mit anderen Pilgern zusammen gelaufen sind.
Die Landschaft war sehr abwechslungsreich. Wir haben viele Tiere gesehen und auch fotografiert: eine Maus, die voellig ohne Angst zwischen unseren Fuessen umhergelaufen ist, eine Schafherde, Adler, einen Skorpion, eine meterlange Ameisenstrasse.
Am Morgen hatten wir klaren Himmel, dann ist es zugezogen und mittags kam die Sonne raus und es wurde richtig heiss.
Marinos Zeh hat sehr geschmerzt. Ihm war von der Anstrengung richtig schlecht.
Wir haben in einer Bar mit den anderen Pilgern ein Menu del Peregrino zu uns genommen. Wir hatten sehr nette Gesellschaft aus Frankreich. Das Essen war dafuer ziemlich schlecht.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
3. Etappe: Cirauqui - Estella (15 km)
Wir sind recht frueh um acht Uhr los. Es ging zwischen Weinbergen hindurch, strahlend blauer Himmel aber ein sehr kalter Wind.
Nach 15 km haben wir Estella erreicht. Mir schmerzten die Fuesse sehr und Marinos Knie und die Schultern taten weh.
Wir haben uns noch durch die Stadt geschleppt und sind dann im Sportzentrum in einem grossen Raum im Keller untergekommen.
Wir haben uns ein wenig ausgeruht und von unnoetigem Ballast getrennt. Die Ersatzhosen haben wir da gelassen und die kleinen Handtuecher und die Seitentaschen vom Rucksack sowie die Dachtasche.
Dann haben wir ein wenig Verpflegung eingekauft und Thunfisch mit Brot gegessen.
Troty vieler kleinerer Anstiege haben wir die Strecke in relativ kurzer Zeit (fuer unsere Verhaeltnisse) geschafft. Um 14.30 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht.
Unterwegs haben wir noch einen Grab bzw. Gedenkstein von einer Kanadierin gesehen, die auf dem Camino verstorben ist.
Letztendlich haben wir zu dritt in dem grossen Schlafraum uebernachtet. Es ist noch eine deutsche Pilgerin gekommen.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Zweite Etappe - Uterga bis Cirauqui (15 km)
Wir sind kurz vor halb zehn aufgebrochen. Es ging gut voran, so dass wir uns in Puente la Reina entschlossen haben weiterzulaufen.

Wir haben uns im Supermarkt noch etwas zu Essen besorgt und sind dann bis nach Cirauqui gekommen. Die Herberge dort ist sehr sauber und wird von einer sehr freundlichen Spanierin geleitet. Wir sind in einem Zimmer mit 10 Betten untergekommen. Es waren noch 3 Italiener mit uns im Zimmer und eine Frau aus den USA.
Einen kleinen Skorpion haben wir unterwegs gesehen und einen Haufen riesiger Schnecken. Passt zu uns, da wir ja auch ziemlich langsam unterwegs sind; die meisten laufen 25 bis 35 Kilometer am Tag. Wir haben gut unseren Schritt bzw. Tempo gefunden und es ging ganz gut voran. Es gab auch ein ziemlich steiles Stueck, doch es hat an diesem Tag wirklich gut funktioniert.
Am Abend waren wir gegenueber der Unterkunft in der Kirche zur Messe, danach gab es ein super Essen fuer 10 Euro.

Auf dem Weg sind auch genug kranke unterwegs. Ein Belgier hat schon einen Tag in der Notaufnahme in Pamplona verbracht und macht gleich lange bzw. kuerzere Etappen wie wir.
Wir haben uns im Supermarkt noch etwas zu Essen besorgt und sind dann bis nach Cirauqui gekommen. Die Herberge dort ist sehr sauber und wird von einer sehr freundlichen Spanierin geleitet. Wir sind in einem Zimmer mit 10 Betten untergekommen. Es waren noch 3 Italiener mit uns im Zimmer und eine Frau aus den USA.
Einen kleinen Skorpion haben wir unterwegs gesehen und einen Haufen riesiger Schnecken. Passt zu uns, da wir ja auch ziemlich langsam unterwegs sind; die meisten laufen 25 bis 35 Kilometer am Tag. Wir haben gut unseren Schritt bzw. Tempo gefunden und es ging ganz gut voran. Es gab auch ein ziemlich steiles Stueck, doch es hat an diesem Tag wirklich gut funktioniert.
Am Abend waren wir gegenueber der Unterkunft in der Kirche zur Messe, danach gab es ein super Essen fuer 10 Euro.
Auf dem Weg sind auch genug kranke unterwegs. Ein Belgier hat schon einen Tag in der Notaufnahme in Pamplona verbracht und macht gleich lange bzw. kuerzere Etappen wie wir.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Erste Etappe: Pamplona nach Uterga
Wir haben gut geschlafen. Am Morgen gab es Toastbrot, Marmelade, Kaese und Kaffee. Wir hatten einen Pass (Camino del Perdon) zu ueberwinden, es hatte am spaeten Vormittag begonnen leicht zu regnen und wir waren auf vielen Abschnitten auf schlechten Wegen unterwegs, grobe Steine, klebender Lehmboden.

Es war sehr anstrengend. Wir mussten 400 Hoehenmeter ueberwinden und mussten manchmal alle 5 bis 10 Meter anhalten, da Marino einfach keine Luft mehr hatte. Es haben uns eigentlich alle Pilger dieses Tages ueberholt. Auf der anderen Seite ging es dann steil bergab auf genauso schlechten Pfaden. Hier haben wir dann zumindest eine hueftkranke aeltere Amerikanerin wieder ueberholt und komplett abgehaengt.

Im Pamplona hatten wir in der Pilgerherberge noch ein blindes Paar getroffen, die den Weg nur mit GPS-Signal laufen wollen, die hatten sich schon in den Pyrenaeen verlaufen und waren schon stark erkaeltet. Wie sie den Weg mit dem schlechten Trampelpfaden schaffen wollen ist uns ein Raetsel.
Marino fuehlte sich wie kurz vor dem Sterben. Durch den Rucksack, den er tragen musste, hatte seine Atemhilfsmuskulatur im Schulterbereich keine Chance mehr. Ich habe den Rucksack kurz vor unserem Ziel sogar noch tragen muessen. Ich habe meinen Rucksack nach vorne getragen, bin dann zurueck und habe Marinos geholt (Strecke von ca. 200 Metern). Die letzten paar hundert Meter hat Marino sich dann bis zur Unterkunft geschleppt. Wir haben uns fuer ein eigenes Zimmer entschieden, da wir einfach nicht mehr in der Lage waren noch mit jemandem zu reden.
Marinos Sauerstoff war wohl komplett abgefallen. Es hat ca. eine Stunde gedauert bis Lunge und Herz den Koerper wieder komplett versorgt haben. Das Essen am Abend war sehr gut. Marino hat sich auch gleich mal glutenhaltige Spaghetti gegoennt und Lammfleisch mit Pommes.
Marinos persoenliches Fazit: Was mich nicht toetet, haertet mich ab.
Es war sehr anstrengend. Wir mussten 400 Hoehenmeter ueberwinden und mussten manchmal alle 5 bis 10 Meter anhalten, da Marino einfach keine Luft mehr hatte. Es haben uns eigentlich alle Pilger dieses Tages ueberholt. Auf der anderen Seite ging es dann steil bergab auf genauso schlechten Pfaden. Hier haben wir dann zumindest eine hueftkranke aeltere Amerikanerin wieder ueberholt und komplett abgehaengt.
Im Pamplona hatten wir in der Pilgerherberge noch ein blindes Paar getroffen, die den Weg nur mit GPS-Signal laufen wollen, die hatten sich schon in den Pyrenaeen verlaufen und waren schon stark erkaeltet. Wie sie den Weg mit dem schlechten Trampelpfaden schaffen wollen ist uns ein Raetsel.
Marino fuehlte sich wie kurz vor dem Sterben. Durch den Rucksack, den er tragen musste, hatte seine Atemhilfsmuskulatur im Schulterbereich keine Chance mehr. Ich habe den Rucksack kurz vor unserem Ziel sogar noch tragen muessen. Ich habe meinen Rucksack nach vorne getragen, bin dann zurueck und habe Marinos geholt (Strecke von ca. 200 Metern). Die letzten paar hundert Meter hat Marino sich dann bis zur Unterkunft geschleppt. Wir haben uns fuer ein eigenes Zimmer entschieden, da wir einfach nicht mehr in der Lage waren noch mit jemandem zu reden.
Marinos Sauerstoff war wohl komplett abgefallen. Es hat ca. eine Stunde gedauert bis Lunge und Herz den Koerper wieder komplett versorgt haben. Das Essen am Abend war sehr gut. Marino hat sich auch gleich mal glutenhaltige Spaghetti gegoennt und Lammfleisch mit Pommes.
Marinos persoenliches Fazit: Was mich nicht toetet, haertet mich ab.
Montag, 6. Oktober 2008
Ankunft in Pamplona
In Barcelona haben wir noch ein paar glutenfreie Sachen fuer Marino zum Essen besorgt und wir haben auch einen Laden gefunden wo es glutenfreie Bocadillos gab. Um 12.oo Uhr waren wir dann zum Checkin am Bahnhof. Fuer jeden Gast lagen im Zug Kopfhoerer bereit und es gab Filme auf dem Monitor zum Anschauen.
Um kurz vor sieben abends kamen wir in Pamplona an. Da wir zuerst in die falsche Richtung gelaufen sind, haben wir erst kurz vor neun die Pilgerherberge Casa Paderborn gefunden. Dort sind wir sehr freundlich aufgenommen worden, haben einen O-Saft bekommen, 3 Betten waren nur noch frei.

Auf Umwegen doch noch zur
Herberge...
Um kurz vor sieben abends kamen wir in Pamplona an. Da wir zuerst in die falsche Richtung gelaufen sind, haben wir erst kurz vor neun die Pilgerherberge Casa Paderborn gefunden. Dort sind wir sehr freundlich aufgenommen worden, haben einen O-Saft bekommen, 3 Betten waren nur noch frei.

Auf Umwegen doch noch zur
Herberge...
Sonntag, 5. Oktober 2008
Barcelona
Unser Flug ging um 13.00 Uhr. In Spanien angekommen war es gleich richtig warm. Unsere Unterkunft in Barcelona war auch schnell gefunden. Wir haben uns ein wenig ausgeruht und sind dann noch in die Stadt. Dabei haben wir festgestellt, dass wir genau vor einem Jahr am ersten Oktoberwochenende auch in Barcelona waren, da ist irgendein spezieller Feiertag. Unser Bad im Hotel war genauso wie das Bad auf der Faehre nach Sardinien, zwei auf ein Meter und alles aus Plastik. Es hat nur das leichte Schwanken des Schiffes gefehlt.
Muelltrennung in Barcelona
Freitag, 3. Oktober 2008
Jetzt kann`s losgehen!
So, unsere Rucksäcke sind gepackt, manches haben wir wieder ausgepackt und uns entschieden, es hier zu lassen. Trotzdem wiegen die Rucksäcke noch 11 kg. Von den Klamotten werden wir ja aber auch noch am Sonntag etwas anziehen, so dass das Gewicht dann abnimmt.
Jetzt gehen wir morgen noch Hochzeit feiern in Lörrach und werden dann noch zwei Nächte in guten Hotels übernachten. Und dann werden wir sehen, ob unsere Testläufe und Vorbereitungen ausreichen, die tägliche Belastung wegzustecken.
Am Dienstag wird dann von Pamplona aus losmarschiert in Richtung Puente la Reina (Bild oben).
Jetzt gehen wir morgen noch Hochzeit feiern in Lörrach und werden dann noch zwei Nächte in guten Hotels übernachten. Und dann werden wir sehen, ob unsere Testläufe und Vorbereitungen ausreichen, die tägliche Belastung wegzustecken.
Am Dienstag wird dann von Pamplona aus losmarschiert in Richtung Puente la Reina (Bild oben).
Mittwoch, 3. September 2008
Hohentwiel
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